Neuer Erfahrungsbereich zu Hautkrebs online: Krankheits- und Versorgungserfahrungen aus erster Hand
Wie können die Erfahrungen von Hautkrebsbetroffenen erschlossen und für alle nachvollziehbar werden? Die Onlineplattform „krankheitserfahrungen.de“ sammelt Interviews im Rahmen eines Forschungsprojektes der Medizinischen Hochschule Brandenburg und stellt diese der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Nun ist auch das Thema „Hautkrebs“ für alle zugänglich.
Am 28. April 2026 war es so weit, und es gingen die Erfahrungen von Hautkrebsbetroffenen auf „krankheitserfahrungen.de“ online. Bei der Auftaktveranstaltung ging es unter dem Motto „Hautkrebs verstehen – Erfahrungen sichtbar machen“ um Einblicke in persönliche Krankheitsgeschichten und Hintergründe zum Projekt. Solveig Schnaudt von der Selbsthilfegruppe NeWi im HKND berichtete aus der Betroffenenperspektive.
Der neue Erfahrungsbereich zu Hautkrebs ist ab sofort online auf der Plattform krankheitserfahrungen.de: https://www.krankheitserfahrungen.de/module/hautkrebs
Im Rahmen dieses Projekts wurden die Erfahrungen von 38 Interviewpartner*innen mit unterschiedlichen Hautkrebserkrankungen wissenschaftlich erhoben, ausgewertet und nun in Form von Video-, Audio- und Textausschnitten zugänglich gemacht.
Ziel ist es, die persönlichen Perspektiven von Menschen mit Hautkrebs sichtbar zu machen und so ein tieferes Verständnis für die Erkrankung, ihre Versorgung und die Auswirkungen auf den Alltag zu ermöglichen. Damit ergänzt der neue Erfahrungsbereich die bestehenden medizinischen Informationsangebote um eine wichtige patientenzentrierte Perspektive.
Mehr über krankheitserfahrungen.de
Das Projekt krankheitserfahrungen.de ist ein wissenschaftlich fundiertes, unabhängiges Angebot. Es ist Teil von DIPEx Germany, dem Datenbankprojekt Individueller Patient*innenerfahrungen Deutschland, das am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane angesiedelt ist.
Das Hauptziel von krankheitserfahrungen.de ist es, ein niedrigschwelliges, wissenschaftlich fundiertes Informations- und Unterstützungsangebot für Betroffene, Angehörige sowie medizinische Fachpersonen in der Versorgung bereitzustellen.
Dr. Lisa Korte, Akademische Mitarbeiterin am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie MHB Campus Brandenburg an der Havel





