1. Eine zentrale Informationsstelle „Hautkrebs“ könnte Informationen und neue Forschungsergebnisse sammeln und verbreiten.
  2. Die ganzheitliche Betrachtung der Patientin / des Patienten ist wichtig.
  3. Eine regelmäßige Untersuchung der Haut auf Hautkrebs sollte Bestandteil des Programms der kostenlosen gesetzlichen Früherkennung/Krebsvorsorge sein, auch für Menschen unter 35 Jahren.
  4. Auch Hausärzte und andere Fachärzte sollten besser über Hautkrebs informiert sein und Patienten unaufgefordert auf Hautveränderungen ansprechen.
  5. Patienten, denen erstmals eine ernste Diagnose mitgeteilt wird, sollten gebeten werden, eine vertraute Person zum Arztgespräch mitzubringen.
  6. Ausführliche schriftliche Infos nach der Diagnose helfen dem Patienten bei der Orientierung.
  7. Patienten-Informationen zur Zeit nach der OP könnten gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe erarbeitet und dem Patienten ausgehändigt werden.
  8. Die Hautkrebsnachsorge sollte regelmäßig bei der behandelnden Klinik bleiben. (Kein Hin und Her zwischen niedergelassenen Hautärzten und Klinik)
  9. Es ist zu wünschen, dass das Haut Tumor Centrum Charité (HTTC) im Koordinierungszentrum Klinische Studien (KKS) der Charité seine aktuellen klinischen Studien gleichfalls öffentlich vorstellt.
  10. Wenn die Krankheit nicht mehr zu stoppen ist, wünschen wir uns geschultes Personal, das unsere psychischen, seelischen und spirituellen Bedürfnisse kennt und uns bis zum Ende begleitet.