Forderungen der Selbsthilfegruppe Hautkrebs
- Eine zentrale Informationsstelle „Hautkrebs“ könnte Informationen und neue Forschungsergebnisse sammeln und verbreiten.
- Die ganzheitliche Betrachtung der Patientin / des Patienten ist wichtig.
- Eine regelmäßige Untersuchung der Haut auf Hautkrebs sollte Bestandteil des Programms der kostenlosen gesetzlichen Früherkennung/Krebsvorsorge sein, auch für Menschen unter 35 Jahren.
- Auch Hausärzte und andere Fachärzte sollten besser über Hautkrebs informiert sein und Patienten unaufgefordert auf Hautveränderungen ansprechen.
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Patienten, denen erstmals eine ernste Diagnose mitgeteilt wird, sollten gebeten werden, eine vertraute Person zum Arztgespräch mitzubringen.
- Ausführliche schriftliche Infos nach der Diagnose helfen dem Patienten bei der Orientierung.
- Patienten-Informationen zur Zeit nach der OP könnten gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe erarbeitet und dem Patienten ausgehändigt werden.
- Die Hautkrebsnachsorge sollte regelmäßig bei der behandelnden Klinik bleiben. (Kein Hin und Her zwischen niedergelassenen Hautärzten und Klinik)
- Es ist zu wünschen, dass das Haut Tumor Centrum Charité (HTTC) im Koordinierungszentrum Klinische Studien (KKS) der Charité seine aktuellen klinischen Studien gleichfalls öffentlich vorstellt.
- Wenn die Krankheit nicht mehr zu stoppen ist, wünschen wir uns geschultes Personal, das unsere psychischen, seelischen und spirituellen Bedürfnisse kennt und uns bis zum Ende begleitet.
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