Die Deutsche Krebshilfe rät grundsätzlich davon ab, Solarien zu nutzen. Menschen, die dennoch nicht auf künstliche Bräune verzichten wollen, bietet ein neuer Ratgeber eine Checkliste der gesetzlichen Mindestanforderungen, die in Solarien erfüllt sein müssen.

Der Präventionsratgeber informiert ausführlich über die Vor- und Nachteile natürlicher und künstlicher UV-Strahlen, er gibt Tipps, den eigenen Hauttyp zu bestimmen und bietet denjenigen, die nicht auf künstliche Bräune verzichten wollen, einen Solariencheck an. Dieser listet Mindestanforderungen an das Sonnenstudio, das Personal und das Bräunungsgerät auf, die unbedingt erfüllt sein sollten.

Die UV-Strahlung in Solarien ist laut Weltgesundheitsorganisation potentiell ebenso krebserregend wie Asbest. Das Risiko, am besonders aggressiven „schwarzen“ Hautkrebs zu erkranken, verdoppelt sich, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden. „Die Deutsche Krebshilfe rät daher grundsätzlich davon ab, Solarien zu nutzen“, erklärt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Menschen, die dennoch nicht auf künstliche Bräune verzichten wollen, bietet der neue Ratgeber eine Checkliste der gesetzlichen Mindestanforderungen, die in Solarien erfüllt sein müssen.“ Die Broschüre „Ins rechte Licht gerückt. Krebsrisikofaktor Solarium“ ist kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich und steht im Volltext unter www.krebshilfe.de.

Die Checkliste basiert auf der seit Anfang 2012 geltenden Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung (UVSV).

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Anne WisplerArchivPrävention
Die Deutsche Krebshilfe rät grundsätzlich davon ab, Solarien zu nutzen. Menschen, die dennoch nicht auf künstliche Bräune verzichten wollen, bietet ein neuer Ratgeber eine Checkliste der gesetzlichen Mindestanforderungen, die in Solarien erfüllt sein müssen. Der Präventionsratgeber informiert ausführlich über die Vor- und Nachteile natürlicher und künstlicher UV-Strahlen, er gibt Tipps,...