Bitte nehmen Sie sich eine Minute und unterstützen Sie Melanom-Patienten in Irland mit Ihrer Unterschrift! Alle reden von einem gemeinsamen Europa. Doch immer noch gibt es in der EU zu viel Ungleichheit, wie z.B für Patienten, die auf teure Krebsmedikamente angewiesen sind.

Die Irin Kay Curtin ist Melanompatientin im Stadium IV und kämpft für eine bessere Behandlung von Krebspatienten in Irland. Ein Problem dort geht sie nun per Petition an, denn die irischen Gesundheitsbehörden verweigern die Bezahlung neuerer wirksamerer Therapien des fortgeschrittenen Melamoms, z.B. mit den Wirkstoffen Nivolumab als Mono- oder Kombitherapie mit Ipilimumab, Trametinib und Cobimetinib.

„We deserve the same chance to live as patients all over Europe who already have access to these treatments. Survival should not be based on a lottery of where you were born or how much you can pay.“

Auf deutsch: Wir verdienen die gleichen Chancen wie Patienten in ganz Europa, die bereits Zugang zu diesen Therapien haben. Das Überleben sollte keine Lotterie sein, die davon abhängt, wo Du geboren bist oder wieviel Du bezahlen kannst.

Bitte unterstützen Sie ihre Petition deshalb hier: https://www.change.org/p/department-of-health-ireland-the-approval-of-new-treatments-for-all-melanoma-patients-living-in-ireland

Mehr über die sympathische Kay und ihre engagierte Arbeit erfährt man in ihrem Blog „Melanomainme“: https://melanomainme.com/

Ungleichheit beim Zugang zu Medikamenten in der EU

Übrigens gilt diese Ungleichheit auch für viele osteuropäische Länder. Wie kann es sein, dass in Deutschland fast jede Therapie finanziert wird, in Mazedonien oder Rumänien aber nicht?
Hierzu auch ein Video vom ESMO Kongress 2016 (englisch).

Anne Wispler