Beim fortgeschrittenen Melanom können heute neben der Operation auch die sogenannten Immuntherapien helfen. Doch diese haben auch Nebenwirkungen, die z.T. sehr gefährlich sein können. Wie die Ärztezeitung berichtet, kommen neuerdings auch wieder Impfungen ins Gespräch, wohlgemerkt nicht vorbeugend, sondern zur Behandlung beim metastasierten Melanom.

 

Man muss dazu wissen, dass verschiedene Studien zu Impfungen beim Melanom über Jahrzehnte eher enttäuschende Ergebnisse lieferten.Das Fachblatt berichtet, dass Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg in einer klinischen Studie einen anderen Ansatz verfolgen: Sie setzten einen Impfstoff mit dendritischen Zellen ein. (Link zum Artikel)

Aus Patientensicht kann aber dann ein Satz wie dieser: „Von den 53 geimpften Patienten mit metastasierenden Melanomen lebten zwölf Jahre später immerhin noch 19 Prozent.“ nicht wirklich glücklich machen. Dennoch: Eine Hoffnung ist es, denn beim Melanom brauchen wir unbedingt weitere Durchbrüche.

 

Anne Wispler